Tetanus

Tetanus, auch als Wundstarrkrampf bekannt, wird durch das sporenbildende Bakterium Clostridium tetani bzw. dessen Toxine ausgelöst. Die Sporen des Erregers können überall in der Umwelt, besonders in feuchter Erde, gefunden werden. Tetanus entwickelt sich dann, wenn Sporen durch Wunden in den Körper eindringen. Unter den Haussäugetieren zeigt das Pferd die höchste Empfindlichkeit gegenüber Tetanus.

Tetanus wird durch das sporenbildene Bakterium Clostridium tetani ausgelöst, das über das Eindringen in Wunden zum Wundstarrkrampf führen kann.

Pferde zeigen dabei unter den Haussäugetieren die höchste Empfindlichkeit gegen gegenüber Tetanus.

Respiratorische Form

Die Inkubationszeit beträgt zwei bis zehn Tage. Nach dieser Zeit können bei betroffenen Pferden Symptome wie Nasenausfluss, vergrößerte Kehlgangslymphknoten, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und einen Anstieg der Körpertemperatur auf über 40°C auftreten. Pferde können bei einer Infektion mit dem Herpesvirus außerdem eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) entwickeln oder einen Leistungseinbruch haben.

Meist tritt nur eine subklinische (= leicht verlaufende / klinisch nur schwer erkennbare) Infektion der oberen Atemwege binnen 8-14 Tagen auf, die ohne Komplikationen wieder abklingt. Ein akuter Verlauf tritt meist bei Fohlen, Absetzern oder Jährlingen auf. Infizierte Fohlen zeigen dann ca. 18-24 Stunden nach der Geburt Schwäche sowie Atemnot oder versterben.

Erkrankte Pferde können auch eine bakterielle Sekundärinfektion erleiden. Diese erkennt man unter anderem an eitrig-schleimigem Nasenausfluss oder einer auftretenden Bronchopneumonie. Die Infektion kann sich auf die unteren Atemwege ausbreiten und sich mit starkem Husten, Lungenentzündung oder Fieber äußern.

Neurologische Form

Der zeitliche Abstand zwischen initialer Herpesvirusinfektion des Respirationstraktes und den folgenden neurologischen Symptomen beträgt etwa sechs bis zehn Tage.

Wenn ein Pferd mit EHV-1 infiziert ist, können unterschiedliche Symptome des Zentralnervensystems auftreten. Der Schweregrad der Symptome ist abhängig von der neurodegenerativen Schädigung. Bei einer milden Verlaufsform kommt es nur zu leichten Ataxien, bei einer schweren Verlaufsform können Lähmungen auftreten und die Tiere festliegen. Letztere müssen meist aufgrund von Komplikationen eingeschläfert werden.

Die Behandlung von Pferden mit nachgewiesener EHV-Infektion besteht grundlegend in der symptomatischen Therapie. Hierbei können je nach Symptomatik Breitspektrumantibiotika, entzündungshemmende Medikamente oder Anti-Herpesviren-Präparate zum Einsatz kommen.

Die Folgen einer Herpeserkrankung können von schwerwiegender Bedeutung sein.

Eine regelmäßige Schutzimpfung mit einem 6-monatigen Impfintervall wird daher sowohl von der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet), als auch von der Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) empfohlen. Die StIKo Vet zählt die Impfung gegen das Equine Herpesvirus sogar zu den Core-Vakzinen, das heißt, dass jedes Pferd zu jeder Zeit einen aktiven Impfschutz gegen diesen Erreger aufweisen sollte.

Um eine Infektion mit dem Equinen Herpesvirus zu vermeiden, sollte eine regelmäßige Impfung des gesamten Bestandes durchgeführt werden. So kann die Virusausscheidungen um bis zu 90 % gesenkt und Neuinfektionen können erfolgreich reduziert werden. Es gilt: Je mehr Pferde geimpft sind, desto niedriger ist der Infektionsdruck!

Wenn Du ein Fohlen hast, so ist Dein Fohlen durch die Aufnahme maternaler Antikörper (Passive Immunisierung) über das Kolostrum in den ersten Lebenswochen geschützt, wenn die Mutter ausreichend geimpft wurde. Dein Fohlen kann in einem Alter von sechs Monaten zum ersten Mal gegen Herpes geimpft werden.

  • Bakterielle Infektion
  • Verbreitung: Weltweit
  • Einzeltiererkrankung
  • Symptome, u.a.:
    – Zu Beginn kolikartig
    Verhärtung der Muskulatur
    Steifer Gang
    Sägebock-Haltung
    Schreckhaftigkeit
    – Geräuschempfindlichkeit
  • Behandlung:
    Tetanus-Serum (Antitoxin)
    – Symptomatisch
    – Ruhe & Abdunklung des Stalls
  • Prophylaxe:
    – Schutzimpfung

Das Bakterium kommt nahezu überall in der Umwelt – insbesondere in Mist und Erdboden – vor. Ist ein Pferd verletzt, kann das Bakterium durch die offene Wunde in den Organismus gelangen. Dafür reicht auch schon eine Wunde an der Schleimhaut oder ähnliches. Ist das erst einmal geschehen, wird ein Gift produziert, das kolikartige Symptome, Lähmungen und Steifigkeit auslöst. In vielen Fällen stirbt das Pferd schließlich an einer Lähmung der Schluck- und Atemmuskulatur. Doch Du kannst Dein Pferd schützen, eine Impfung im Rhythmus von zwei Jahren reicht aus.