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Equine Influenza - Ansteckungsgefahr und Verbreitung

Dein Pferd kann sich durch eine TröpfcheninfektionTröpfcheninfektion
Infektion, bei der der Erreger über kleinste Tröpfchen, meist Körperflüssigkeiten, auf den Wirt übertragen wurde.
über die Schleimhäute mit der equinen Influenza anstecken. Es kommt zu einer InfektionInfektion
Eindringen, Haften und Vermehren eines infektiösen Agens in einen Wirtsorganismus unter Auslösung einer Reaktion.
der oberen und unteren Atemwege. Das Virus breitet sich innerhalb sehr kurzer Zeit über die gesamten Atemwege Deines Pferdes aus. Aber auch die Ausbreitung des Virus über die Blutbahn ist möglich. Durch die Schädigung der Atemwege kann bei Deinem Pferd vermehrt Husten auftreten. Durch das Husten verbreitet Dein Pferd den Virus in einem Umkreis von bis zu 40 Metern an seine Umwelt weiter. Besonders viele Viren scheidet es während der InkubationszeitInkubationszeit
Zeitspanne zwischen der Ansteckung (Infektion) des Wirts mit dem Erreger und dem Auftreten der ersten klinischen Krankheitserscheinungen. Bei den verschiedenen Infektionskrankheiten unterschiedlich lang (zwischen wenigen Stunden bis mehrere Wochen, in Ausnahmefällen Monate bis Jahre). Sie ist abhängig vom Wirt und seiner Disposition, der spezifischen und unspezifischen Abwehr, Art und Virulenz des Erregers und der Befallsstärke.
(12 Stunden bis zu 3 Tage) sowie während der ersten fünf Tage nach dem Auftreten klinischer Symptome aus. Doch auch wenn Dein Pferd bereits wieder genesen ist, solltest Du den Kontakt mit anderen Pferden vermeiden, da es noch bis zu sieben Tage nach der Genesung Viren ausscheiden kann.

Das Virus kann sich neben der Luft auch über andere Wege, wie zum Beispiel Staub, Futtermittel, Putzzeug, Tiere und Kontaktpersonen verbreiten. Besonders aufpassen solltest Du, wenn Dein Pferd intensive Pferdekontakte auf Turnieren oder Pferdeausstellungen hat. Die Gefahr eines Neuausbruchs der equinen Influenza ist hier besonders hoch, da auf solchen Veranstaltungen häufig Pferde aus unterschiedlichen Ländern und Regionen mit einem unterschiedlichen ImmunstatusImmunstatus
Immunreaktivität, Immunprofil; Zustand des Immunsystems zu einem gegebenen Zeitpunkt, der sich mit physiologischen Daten wie Immunglobulinkonzentration, Anzahl der Leukozyten und Lymphozyten, Verhältnis von B- zu T-Zellen und funktionelle Aussagen über die Stimulierbarkeit des Immunsystems beschreiben lässt.
aufeinander treffen. Aufgrund dieser intensiven Pferdekontakte in den Sommer und Herbstmonaten tritt die Pferdegrippe hier gehäuft auf.